Stadt-Chef 60 wird…

Erstellt am 30. Jänner 2013 | 00:00
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feierte, und viele waren gekommen, um zu gratulieren.
Von Brigitte Lassmann-Moser

GROSS GERUNGS / Mit rund 180 Gästen – Familie, Freunden, politischen Wegbegleitern, Vertretern von Ämtern und Behörden, Schulen, Vereinen und der Gemeinde – feierte Bürgermeister und Hauptschuldirektor Maximilian Igelsböck am vergangenen Sonntag, 27. Jänner, im Kreuzberg-Saal des Herz-Kreislauf-Zentrums seinen 60. Geburtstag.

Die beachtliche Anzahl von 51 Musikern des Musikvereins Groß Gerungs trat an, um das Gemeindeoberhaupt musikalisch zu ehren. Vizebürgermeister Karl Eichinger ließ die kommunalpolitische Karriere des Jubilars, der 1991 in den Gemeinderat eintrat und seit nunmehr 18 Jahren Stadt-Oberhaupt ist, Revue passieren und überreichte ihm als Dank für den jahrzehntelangen Einsatz den Ehrenring der Stadtgemeinde Groß Gerungs.

Ehrenzeichen des 

Langschlags Bürgermeister Herbert Gottsbachner gratulierte im Namen seiner Bürgermeisterkollegen der fünf Hochland-Gemeinden. Bezirkshauptmann Michael Widermann lobte die „vorsichtige und voraussichtliche Wirtschaftspolitik“ des Neo-Sechzigers, seinen kulturellen Einsatz und seine aktive Pflege der Tradition. „Igelsböck ist eine Persönlichkeit, die die Entwicklung im Bezirk, in der Gemeinde wesentlich geprägt hat durch persönlichen Einsatz!“ Den Glückwünschen von Landtagsabgeordnetem Franz Mold schlossen sich Dorli Draxler und Edgar Niemeczek von der NÖ Volkskultur an, die dem Jubilar seit dem Festival „AufhOHRchen“, das 2011 in Groß Gerungs stattfand, freundschaftlich verbunden sind. Nationalratsabgeordneter Günter Stummvoll gratulierte ebenso wie Landesrat Karl Wilfing, der Groß Gerungs als „erfolgreiche Stadtgemeinde“ lobte, „die alle Aufgabe bravourös meistert“.

Der Vorsitzende des Brauchtumsausschusses des Landesjagdverbandes, Landeshornmeister Hans Hayden, stellte sich beim leidenschaftlichen Jäger und Jagdhornbläser Igelsböck mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landesjagdverbandes als Dank und Anerkennung für besondere Verdienste um das Jagdwesen und das jagdliche Brauchtum ein. Maximilian Igelsböck leitet seit Jahrzehnten die auf Initiative seines Vaters gegründete Jagdhornbläsergruppe als Hornmeister und ist seit vielen Jahren auch im Fachausschuss für Brauchtum vertreten, „wo er praxisorientiert, profund und sachlich sein Wissen einbringt“, so Hayden.

Ein Horn für den 

Mit einem ganz besonderen Geschenk stellte sich der Musikverein, dessen Obmann Igelsböck ist, ein: Kapellmeister Georg Zwettler überreichte ein Horn und dankte, dass er in den letzten 24 Jahren „den Weg mit uns mitgegangen ist und immer an vorderster Front“. Die heimische Mundartdichterin Angela Oberreuther hatte Maximilian Igelsböck ein Gedicht „auf den Leib“ geschrieben, und Vizebürgermeister Karl Eichinger gratulierte im Namen der Gemeinderatsmitglieder für die Zusammenarbeit über Fraktionsgrenzen hinweg: „Du bist ein Vorbeter für Team-Arbeit!“ Im Namen der Belegschaft der Stadtgemeinde überbrachte Rudi Jahn die Glückwünsche, und zwar in Form einer kleinen Präsentation, die er mit einem großen Augenzwinkern zusammengestellt hatte. Titel: „Die Leidenschaften eines 60-Jährigen“. Die da bei Igelsböck wären: die Familie, die Jagd, die Gemeinde. So waren sehr persönliche Fotos (Helga Igelsböck hatte dafür die Privat-Alben geöffnet) ebenso zu sehen wie Bilder von Highlights in der Kommunalarbeit. Als Geschenk überreichte er ein hervorragend gelungenes Igelsböck-Porträt des Hobbykünstlers Erich Aistleinter aus Etzen.

Als Gemeinschaftsgeschenk gab es für den passionierten Jäger Igelsböck einen „Zuschuss“ für eine Jagdreise – dafür war im Saal ein Hochstand samt notwendiger „Jagdausrüstung“ und sogar einem Wildschwein aufgebaut.

Eine sehr nette Idee hatte die Familie des Jubilars: Tochter Birgit lichtete zu Beginn jeden Gast mit einer guten, alten Polaroid-Kamera ab, die Bilder kamen in ein Album, und jeder konnte in diesem seine ganz persönlichen Glückwünsche hinterlassen.