Überholmanöver von Alkolenkerin ging schief. Das Überholmanöver einer schwer alkoholisierten 61-Jährigen endete mit mehreren beschädigten Fahrzeugen. Für die Feuerwehr Göpfritz bedeutete das den bereits zweiten Einsatz auf der B2 am 28. Oktober.

Von Red. Zwettl. Erstellt am 29. Oktober 2020 (15:07)


Die 61-Jährige aus dem Bezirk Horn war gegen 14.10 von Brunn an der Wild kommend nach Göpfritz unterwegs. Etwa 1,5 Kilometer vor Ortsgebiet begann sie, den vor ihr fahrenden Lkw zu überholen, wobei sie offensichtlich den Gegenverkehr übersah. Als die 61-Jährige etwa auf Höhe der Hälfte des Sattelkraftzuges war, kam ihr eine 56-jährige Wienerin entgegen. Dahinter fuhren eine 53-Jährige und eine 65-Jährige, ebenfalls aus Wien.
Die alkoholisierte Lenkerin verriss, als sie den Gegenverkehr bemerkte, ihnen Pkw an den linken Fahrbahnrand. Die 56-Jährige und die dahinter fahrende 53-Jährige konnten ihre Pkw zwischen dem Fahrzeug der 61-Jährigen und dem Lkw hindurchlenken, wobei die 56-Jährige seitlich den Lastwagen touchierte. Unterdessen lenkte die Überholende ihren Pkw wieder auf die Fahrbahn zurück und es kam zur Kollision mit dem dritten entgegenkommenden Fahrzeug.
Die am Unfall beteiligten Lenker blieben unverletzt, die Fahrzeuge wurden jedoch, mit Ausnahme des Pkw der 53-Jährigen, alle beschädigt.
Bei Eintreffen der Feuerwehr Göpfritz wurden die Fahrzeuginsassen bereits vom Roten Kreuz versorgt und die Mitglieder konnten direkt mit der Fahrbahnreinigung beginnen und ausfließende Betriebsmittel binden. Aufgrund der Anzahl an beschädigten Fahrzeugen wurde die Feuerwehr Schwarzenau nachalarmiert, um die Fahrzeuge zu bergen. Einer der Pkw wurde mittels Kran der FF Schwarzenau auf einen Anhänger verladen. Die B2 war im Unfallbereich während der Bergungsarbeiten bis 16.00 Uhr teilweise einspurig befahrbar. Teilweise wurde eine Totalsperre verfügt.

Weiterer Lkw blieb stecken

Während der laufenden Aufräumarbeiten meldete sich zudem ein weiterer Lkw Lenker, der mit seinem Fahrzeug aufgrund eines missglückten Wendemanövers neben der Fahrbahn stecken geblieben ist und nicht mehr von alleine wegkam. Mit der Seilwinde der FF Schwarzenau konnte der Lkw aus der misslichen Lage befreit werden.