Waldviertel: Schutzdesinfektion von Trinkwasser. In sieben Gemeinden der Bezirke Zwettl und Gmünd läuft aktuell eine Schutzdesinfektion des Trinkwassers. Es kann aber weiter ohne Bedenken verwendet werden, betont EVN-Sprecher.

Von Red. Zwettl. Erstellt am 02. Dezember 2020 (17:22)
Das Wasser in den betroffenen Gemeinden kann weiterhin uneingeschränkt verwendet werden.
Fotolia

In Teilen des Waldviertels erfolgt seit einigen Wochen eine Schutzdesinfektion des Trinkwassers. „Diese vorsorgende Maßnahme macht sich durch einen leichten Chlorgeruch des Trinkwassers bemerkbar“, erläutert EVN Sprecher Stefan Zach.

Betroffen sind im Bezirk Zwettl die Gemeinden Schweiggers und Zwettl sowie im Raum Gmünd die Gemeinden Großdietmanns, Unserfrau-Altweitra, Waldenstein, Kirchberg am Walde und Hirschbach.

Die lange Dauer der Schutzchlorierung liegt an den hohen Niederschlägen in der zweiten Jahreshälfte. „Durch die stark steigenden Grundwasserspiegel, wird die Stabilität des Trinkwassers im Netz beeinflusst. Als Sicherheitsmaßnahme erfolgt daher eine Schutzdesinfektion des Trinkwassers mit Chlor. Das Trinkwasser ist aber jederzeit uneingeschränkt genießbar und kann weiterhin ohne Bedenken verwendet werden“, berichtet Zach.

Ursprünglich war geplant, die Chlorierung für einige Wochen von Mitte September bis Anfang Oktober einzusetzen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Chlorierung weiter notwendig ist. „Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir die Schutzdesinfektion noch vor Weihnachten beendet werden“, sagt Zach.