Waldviertel: Todesfall nach Impfung wird untersucht

49-jährige Krankenschwester aus dem Zwettler Landesklinikum soll laut Gerüchten nach einer Corona-Impfung von Astra Zeneca gestorben sein. Todesfall wird jetzt mittels Obduktion geklärt.

Erstellt am 05. März 2021 | 18:17
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Die schwarze Fahne hängt aktuell vor dem Zwettler Landesklinikum. Eine Mitarbeiterin ist im Wiener AKH verstorben - jetzt wird geprüft, ob der Todesfall in einem  Zusammenhang mit einer Corona-Impfung steht.
Foto: Markus Füxl

Kurz nachdem das Nationale Impfgremium seine Empfehlung für den Impfstoff des Herstellers Astra Zeneca auf Personen über 65 ausgeweitet hat, sah sich die NÖN am Freitag aus mehreren Quellen mit folgendem Gerücht konfrontiert: Eine 49-jährige Krankenschwester am Landesklinikum Zwettl soll in einem zeitlich engen Zusammenhang nach einer Astra Zeneca-Impfung gestorben sein. Der Zustand habe sich nach der Impfung zunehmend verschlechtert, daher sei sie ins AKH Wien überstellt worden, wo sie verstarb.

Bernhard Jany von der Landesgesundheitsagentur bestätigt den Todesfall einer Mitarbeiterin gegenüber der NÖN. Um die genaue Ursache abzuklären, werde jetzt eine Obduktion durchgeführt.

Auf die Frage, ob die Impfung eine Rolle beim Ableben der Frau gespielt habe, teilt Jany schriftlich mit: „Da die Mitarbeiterin (wie bereits viele hunderte andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch) mit einer zugelassenen Schutzimpfung geimpft wurden, wird in diesem Fall nun untersucht, ob es hier einen Zusammenhang geben könnte.“ So wurde der Fall, wie es der bundesweite Prozess vorsieht, der AGES zur Überprüfung gemeldet.

Weitere Gerüchte, dass die Belegschaft seit dem Todesfall den Astra Zeneca-Impfstoff verweigert, kommentierte Jany nicht.