Baustelle Gerungser Straße: „Arbeiten mit Hochdruck“

Erstellt am 30. September 2022 | 04:16
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Noch heißt es „Stopp“ auf der Durchfahrt stadtauswärts, aber: Die Gerungser Straße soll ab Mitte Oktober wieder störungsfrei befahrbar sein.
Foto: Sonja Eder
Wetterkapriolen, Überraschungen und Rätsel verzögern Bau-Abschluss.

Die Fertigstellung der Baustelle Gerungser Straße/Parkgasse/Moidramserweg verzögert sich um zwei Wochen, die Verkehrsfreigabe soll schließlich am Freitag, 14. Oktober, erfolgen.

Die Verzögerung hat mehrere Gründe: „Im Laufe der Baustelle sind einige Zusatzaufträge für den Bauabschnitt dazugekommen. So seien etwa unterirdisch unvorhergesehene Komplikationen aufgetreten“, heißt es aus dem Stadtamt. Es gab etwa Erschwernisse bei der Start- und Zielgrube der Bohrung zur Bachquerung – zur Erinnerung: Es wurde eine unterirdische Hauptwasserleitungsquerung des Zwettl-Flusses mittels aufwendiger Horizontalbohrung unterhalb des Flussbettes hergestellt. Damit wird die Leitungsführung im Tragwerk der Wichtlbrücke ersetzt und die Trinkwasserversorgungssicherheit der Stadt Zwettl erhöht. Zusätzlich kam es zu einer kurzfristigen Verzögerung, weil es bei den Bauarbeiten Unklarheiten über einen Hausanschluss gab.

Die herbstliche Witterung und mehrere Schlechtwettertage haben ihr übriges zur Verzögerung von zwei Wochen beigetragen.

Ampeln werden Anfang Oktober abgebaut. Für die Autofahrer wird es bereits ab 3. Oktober eine Erleichterung geben: Dann werden bei der Kuenringerbrücke und Hamböckbrücke die Ampeln abgeschaltet, es gelten die regulären Vorrangregeln. Das soll den Verkehrsfluss beschleunigen.

Einbahn und Umleitung des Fahrzeugverkehres nach Groß Gerungs über die Untere Landstraße und Kuenringer straße (Postberg) bleibt bis zur Verkehrsfreigabe am 14. Oktober aber aufrecht. „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung der Baustelle und bitten noch um etwas Geduld“, heißt es aus dem Stadtamt.