Neues Buch: Requiem auf Opfer des Holocausts. Neuestes Buch von Ilse Krumpöck schöpft aus Fundus von Literatur und Presse.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 09. August 2020 (11:49)
Ilse Krumpöck veröffentlicht ihr neues Buch.
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Ein neues Buch von der in Zwettl wohnhaften Autorin Ilse Krumpöck ist erschienen mit dem Titel: „Turnvater Jahns Erben im Waldviertel“.

Es handle sich dabei nicht um einen Roman oder hochgeistige Literatur, sondern könne bestenfalls bezeichnet werden als Sammlung historischer Quellen, die zu einem literarischen Konglomerat zusammengefasst werden. Verkittet durch die Irrlehre Friedrich Ludwig Jahns werden in dem unkonventionellen Report Georg Ritter von Schönerer, Franz Xaver Kießling, Anton Ohme und Ferdinand Berger als seine ideologischen Erben identifiziert und an den Pranger gestellt. Dem Poeten Robert Hamerling, den man dazurechnen muss, wurde bereits eine eigene Abhandlung gewidmet.

Bei diesen Antisemiten sei die Wiege des Judenhasses im Waldviertel zu suchen, der in der Person Adolf Hitlers seinen Höhepunkt erreichte. Sie alle haben in irgendeiner Weise mit dem ehemaligen „Ahnengau des Führers“ zu tun, obwohl die wenigsten hier geboren wurden und die meisten den Judenhass importierten.

Krumpöck schöpfte für ihr Werk aus dem Fundus von Literatur und Presse und vereint das in ihrem Buch, das auf den Leser wie ein Requiem auf die Opfer des Holocausts wirken soll.