Zwettl: Radwege werden analysiert. Die Stadtgemeinde möchte mehr Möglichkeiten für Alltagsradler schaffen: Bestehende Wege von den zehn Pfarrorten nach Zwettl sowie etwaige fehlende Lückenschlüsse werden jetzt unter die Lupe genommen.

Von Red. Zwettl. Erstellt am 12. Mai 2021 (17:01)
Wege für den Alltagsradverkehr in der Gemeinde Zwettl sollen erfasst werden: Bürgermeister Franz Mold, Stadtrat Johannes Prinz und Christian Haider von NÖ.Regional stellen das Projekt vor.
Usercontent, Stadtgemeinde Zwettl

Auf Initiative von ÖVP-Bürgermeister Franz Mold in Zusammenarbeit mit NÖ.Regional (Regionales Mobilitätsmanagement Waldviertel) fand am 10. Mai im Stadtsaal die Auftaktveranstaltung zum Thema „Alltagsradwege in der Gemeinde Zwettl“ statt. Ziel des Workshops ist die Stärkung des Alltags-Radverkehrs, etwa am Weg zur Arbeit, in den Supermarkt, zur Schule sowie Behördenwege.

„Während der Stadtspaziergänge im Rahmen der NÖ Stadterneuerung wurde deutlich, wie wichtig das Thema Radfahren und Radwege in der Bevölkerung ist. Auch mir liegt die Angelegenheit besonders am Herzen, deshalb freue ich mich, Sie heute willkommen zu heißen", erklärte Mold.

Erster Schritt ist nun die Analyse bestehender Wege von den zehn Pfarrorten nach Zwettl und die Einzeichnung in die bereitgestellten Karten. Das bezieht sich vor allem auf Güterwege, niederrangige und verkehrsberuhigte Straßen. Diese Erhebung soll von den Mandataren in Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern und „radbegeisterten“ Personen aus der Bevölkerung geschehen. Auch von Seiten der Stadterneuerung ist hier ein Arbeitsschwerpunkt vorgesehen. Im Zuge dieses Prozesses sollen auch eventuell fehlende Lückenschlüsse auf der Strecke aufgezeigt werden.

In weiterer Folge sollen diese Überlegungen für alle Ortschaften angestellt werden.
Die so erfassten Daten werden von NÖ.Regional digitalisiert und dienen als Grundlage für die Bewerbung der vorhandenen Radwege bzw. als Basis für eventuell notwendige Ausbauarbeiten für die es derzeit eine Förderungsmöglichkeit des Landes NÖ gibt.

Christian Haider von der NÖ Regional meinte zum Projekt: „Ziel der Initiative ist es, ein regionales Netz für den Alltagsradverkehr zu erarbeiten und gegebenenfalls erforderliche Investitionsbedarfe zu erheben.“