Zwettler Adventmarkt eröffnet. Gäste aus dem Erzgebirge und Slowenien sowie „Zwettl-Häferl“ machen aus Zwettler Advent etwas Besonderes.

Von Martina Hofer. Update am 10. Dezember 2019 (15:54)

Der „Goldene Zwettler Advent“ wurde am 5. Dezember in der beleuchteten Innenstadt mit musikalischer Begleitung vom Chorensemble „Einklang“ aus Groß Globnitz feierlich eröffnet.
Rund um den Hundertwasserbrunnen wurden zahlreiche Hütten errichtet, bei denen noch bis zum 8. Dezember kulinarische Köstlichkeiten und kreatives Handwerk aus dem Waldviertel, Slowenien und dem Erzgebirge angeboten werden.

Nationale und internationale Aussteller

Martin Fichtiger, Obmann vom Verein Wirtschafts- und Tourismusmarketing (WTM), begrüßte pünktlich um 17 Uhr die zahlreichen Gäste. Mit dabei waren die Nationalratsabgeordneten Martina Diesner-Weiß und Alois Kainz, der Landtagsabgeordnete Silvia Moser und Vizebürgermeister Johannes Prinz.
Bürgermeister Franz Mold hieß unter anderem die nationalen und internationalen Aussteller willkommen. Neben einem reichen Angebot von Handwerkskunst aus Holz, Keramik und Wolle wird auch heuer wieder großer Wert auf das leibliche Wohl der Besucher gelegt.

Eine Neuerung ist, dass es heuer erstmals keine Wegwerfbecher mehr gibt, sondern „Häferl“, welche die Besucher auch mit nach Hause nehmen können.
Grußworte kamen auch vo Bezirkshauptmann-Stellvertreter Matthias Krall: „Die Adventszeit ist die Zeit, um schöne Stunden mit der Familie und Freunden zu verbringen.“
„Herz, Holz und Waldviertel“ - diese Schlagworte waren für Monika Prinz bei der Organisation des Adventmarktes sehr wichtig. Seit 2014 wird der Adventmarkt von der Gemeinde ausgerichtet und Prinz betonte im Gespräch mit der NÖN, wie wichtig es sei, Bodenständigkeit und Erdung auch in der Stadt spürbar zu machen.

Vielfältige Attraktionen werden geboten. Zu den Höhepunkten zählten ein Auftritt der Schüler der Neuen Mittelschule Stift Zwettl, ein nächtlicher Stadtspaziergang mit Elisabeth Moll am 6. Dezember um 19 Uhr, Dixiland-Musik am 7. Dezember ab 17 Uhr oder das Alphornkonzert am 8. Dezember um 15 Uhr.