Romy bei NÖN-Talentshow: „Ein besonderer Nervenkitzel“. 2018 gab Romy Mayer aus Zwettl ihrer Gesangskarriere mit NÖN-Talent gehörigen Schub.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 19. Februar 2020 (05:33)
Waldviertel-Finalistin Romy Mayer flankiert von Moderator Andy Marek und David Blabensteiner, Komponist ihrer damaligen Songs „Universe Of Love“ und „Das eine Leben“ sowie Begleitmusiker bei den Auftritten.  Foto: Archiv
NÖN-Archiv

„Die Live-Auftritte waren besondere Erlebnisse, darauf habe ich wirklich hingefiebert“, erzählt Romy Mayer. Die Zwettlerin stürmte 2018 bei „Die NÖN sucht das große Talent“ bis ins Waldviertelfinale – soweit wie vor ihr noch kein Teilnehmer aus dem Bezirk.

„Dieses Bangen, ob man weiterkommt, das war schon ein besonderer Nervenkitzel. Das lässt sich nicht in Worten beschreiben“, erinnert sie sich zurück. Zweimal ging es gut aus für die ausgebildete Barocksängerin und Chorsängerin im Zwettler Chor „Vocalisten“. Dass dann Schluss war, nahm sie locker, sagt: „Auch das Ausscheiden ist für einen Künstler ein wichtiger Lernprozess. Die Teilnahme war für mich die Chance, weitere Bühnenerfahrung zu sammeln. Das hat mir großen Spaß gemacht. Es war alles sehr professionell, gut organisiert.“

Die Zwettlerin war schon vor der NÖN-Talenteshow bei verschiedenen Anlässen und Projekten als Sängerin aufgetreten. Danach intensivierte sich das. Im vergangenen Oktober spielte sie in einer Musicalaufführung des Theatervereins Zwettl das Schneewittchen. Das erste eigene Konzert folgte im Dezember bei einer besinnlichen Weihnachtsstunde, bei der sie mit Musikerkollegen performte.

„Es macht mir große Freude, Hochzeiten, Taufen und verschiedene Anlässe gemeinsam mit Musikkollegen musikalisch zu umrahmen“, sagt Mayer, die darüber hinaus im April erstmals als neue Sängerin der Band „The Bramburis“ auftreten wird.