Behinderte Menschen sollen Lohn statt Taschengeld erhalten

Aktualisiert am 12. Dezember 2023 | 12:56
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Minister für Änderungen bei Beschäftigung behinderter Menschen
Minister für Änderungen bei Beschäftigung behinderter Menschen
Foto: APA/ROBERT JAEGER
Die Regierung will das System der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen umstellen. Anstatt für ihre Arbeit in "Werkstätten" lediglich ein Taschengeld zu bekommen, das durch andere staatliche Leistungen ergänzt wird, sollen sie in Beschäftigungsverhältnisse mit sozialversicherungspflichtiger Entlohnung überführt werden. Dies könne aber nur Schritt für Schritt passieren, so Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) und Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) am Dienstag.
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Derzeit sind rund 28.000 Menschen mit Behinderung in Tages- und Beschäftigungsstrukturen ("Werkstätten") der Bundesländer tätig. Die Angebote reichen dabei von basalen Förderungen von Personen mit hohem Unterstützungsbedarf über berufliche Qualifizierungsangebote bis zu arbeitsmarktähnlichen Tätigkeiten. Dafür bekommen sie ein Taschengeld, das je nach Bundesland zwischen 35 und 100 Euro im Monat ausmacht, und sind unfallversichert.

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